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Wie viel Ampere hat eine Autobatterie? – Aufklärung

  • by Anatoli Bauer
Wie viel Ampere hat eine Autobatterie

Autobatterien werden immer in Amperestunden angegeben und nicht wie man oftmals denken mag in Ampere pro Stunde. Die Ampere, die bei einer Autobatterie gezogen werden, hängen immer davon ab, wie viele externe Geräte Sie an der Autobatterie angeschlossen haben. Wenn beispielsweise angegeben ist, dass 40Ah gezogen werden können, so bezeichnet dies die Speicherfähigkeit der Batterie.

Warum werden Autobatterien mit unterschiedlichen Ampereangaben ausgestattet?

Autos können Batterien mit 36 bis 200 Ampere/Stunde haben, dies hängt immer von dem Fahrzeug ab.

Ein kleines Auto beispielsweise benötigt nicht so viel Ampere wie ein großer sportlicher Geländewagen. Doch auch hier gibt es Unterschiede.

iIst ein kleines Fahrzeug mit vielen Extras ausgestattet, die Ampere benötigen, so muss dieses Fahrzeug auch eine größere Batterie bekommen. Eine mit wesentlich mehr Ampere als es normalerweise üblich ist.

Wenn Sie das Auto mit einer zu kleinen Batterie ausstatten, so kann es Ihnen passieren, dass nicht alle angeschlossenen Extras in Ihrem Fahrzeug funktionieren. Ebenso ist es umgekehrt: ein Fahrzeug, welches nur eine bestimmte Amperezahl benötigt, sollte nicht mit einer zu großen Batterie ausgestattet werden, auch dies könnte verursachen, dass eine Überbelastung stattfindet.

Die Spannung, welche mit Volt angegeben ist liegt bei den meisten Fahrzeugen bei 12 Volt, bei LKW`s oft bei 24 Volt und bei einigen Oldtimern sogar nur bei 6 Volt. Sie merken es kommt auf das Fahrzeug an, welches Sie bedienen und zudem ist noch zu beachten, dass die Stromstärke der Batterie weitestgehend entscheidend ist, um das Auto zu starten.

Wie können Ampere und Volt bei einer Autobatterie gemessen werden?

Zum Messen der beiden Werte werden ein Multimeter und ein Belastungstester für Autobatterien benötigt. Der Vorteil eines Multimeters gegenüber anderen Messgeräten ist, dass damit mehrere Messgrößen gemessen werden können. Leider wird trotzdem ein Belastungstester zum Messen der Amperestunden benötigt.
Sie sollten jedoch die Batterie nicht direkt nach einer längeren Fahrt oder nach einem Ladevorgang durch ein externes Gerät messen, da die Werte sonst verfälscht sind. Das kommt daher, dass die Ladespannung des Generators im Auto und des Ladegeräts höher sind als die Nennspannung der Batterie.

Da die Spannung einer Autobatterie immer in Volt angegeben wird und nach dem Prinzip des Gleichstroms funktioniert, müssen Sie den Regler Ihres Multimeters auf „DCV“ stellen. Nun verbinden Sie das schwarze Kabel des Multimeters mit dem Minuspol und das rote Kabel mit dem Pluspol. Jetzt bekommen Sie eine Zahl in Volt angezeigt, die die Spannung angibt. Im besten Fall liegt die Spannung zwischen 12,4 und 12,9 Volt. Liegt die Spannung jedoch darunter, ist sie etwas zu niedrig. Wenn sie unter 12,0 Volt liegt, ist die Batterie leer. In diesem Fall muss sie aufgeladen werden und gegebenenfalls die Ursache für das Entleeren der Batterie geklärt werden. Häufig kann es nämlich sein, dass die Batterie selbst oder der Generator defekt ist.

Um die Kapazität der Batterie, also die Amperestunden zu messen, schließen Sie zuerst das schwarze Kabel des Belastungstesters an den Minuspol der Batterie und dann das rote Kabel an den Pluspol der Batterie an. Eine weitere Möglichkeit zum Messen der Amperestunden ist die kontrollierte Entladung. Diese ist jedoch sehr zeitaufwendig und etwas kompliziert, weswegen es sich empfiehlt, wenn Sie sich einen günstigen Belastungstester kaufen. Die Kapazität steigt und sinkt proportional mit der Spannung. Wenn also das Ergebnis bei der Spannungsmessung bereits gering war, ist die Kapazität auch gering.

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