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Wie sichert man einen PKW mit Schaltgetriebe am Berg gegen Wegrollen

  • by Anatoli Bauer
Wie sichert man einen PKW mit Schaltgetriebe

Wer sein Auto in hügeligem Gelände abstellt, muss es immer besonders absichern. So schützt er sich davor, dass das Auto von alleine wegrollt. Der Fahrer des Wagens ist auch dann verantwortlich, wenn er sich nicht mehr im Kfz befindet. Ein nicht vorschriftsmäßig abgestellter Wagen kann sich später in Bewegung setzen. Dann werden andere Autos oder Passanten verletzt. Die Schuld liegt in dem Fall bei dem Fahrer des Fahrzeugs. Damit es zu solchen Unfällen nicht kommt, müssen bestimmte Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden.

Pkw mit Schaltgetriebe:

Wird ein Wagen mit einem Schaltgetriebe abgestellt, sollte immer die Feststellbremse angezogen werden. Das soll verhindern, dass sich der Wagen plötzlich und unbeobachtet in Bewegung setzt. Zusätzlich sollte noch der erste Gang oder der Rückwärtsgang eingelegt werden. Versagt die Handbremse, wird dadurch zusätzlich die Motorbremse genutzt. Dies ist besonders beim Parken am Berg notwendig. Wird neben einem Bürgersteig geparkt, hilft es, die Lenkung so einzuschlagen, dass das Rad gegen die Kante des Gehweges anstößt. Sollte sich die Handbremse lösen und der Wagen will rückwärts wegrollen, wird er nun noch zusätzlich von diesem Widerstand am Ort gehalten.

Pkw mit Automatikgetriebe:

Immer mehr Menschen nutzen inzwischen ein Elektroauto. Diese werden mit einem Automatikgetriebe bewegt. In diesem Fall wird ebenfalls die Feststellbremse angezogen. Zusätzlich muss hier der Wählhebel in die P-Stellung gebracht werden. Durch diese Vorsichtsmaßnahme soll ein Wegrollen verhindert werden. Auch bei diesen Autos kann die Bremswirkung durch ein geschicktes Einschlagen der Räder unterstützt werden. Steht der Wagen vorwärts im Hang, sollten die Räder entgegengesetzt zum Bürgersteig eingeschlagen werden.

Parken in hügeligem Gelände:

Wollen Sie den Wagen auf einem bergigen Parkplatz stehen lassen, sollten Sie die Bodenbeschaffenheit kritisch betrachten. Ab einer gewissen Schräglage bleibt das Fahrzeug nur noch dann sicher stehen, wenn der Untergrund trocken und fest ist. Auf einer nassen Wiese kann es geschehen, dass das Gewicht des Autos dieses in Bewegung versetzt. Dies kann selbst mit angezogener Handbremse und eingelegtem Gang geschehen. Die Räder rutschen in diesem Fall zum Tal hinab. Soll auf so einem Untergrund sicher geparkt werden, sollten natürliche Hindernisse genutzt werden. Wird das Auto entgegengesetzt zu solchen Barrieren geparkt, würden sie das Verrutschen abbremsen.

Langes Abstellen des Autos:

Manche Wagen werden nur in der Winter- oder Sommersaison gefahren. Die übrige Zeit stehen sie auf einem Parkplatz oder in einer Garage. Bleibt während der gesamten Zeit die Handbremse angezogen, können die Schmierfette der Bremse verkleben. Soll der Wagen dann wieder bewegt werden, stoppen die Räder, selbst wenn der Hebel der Bremse vollständig gelöst wurde. Damit so etwas nicht geschieht, sollte der Wagen auf andere Weise gesichert werden. Keile, die hinter die Räder gelegt werden, schützen den Wagen davor, unbeabsichtigt wegzurollen. In einer Garage ist diese Gefahr minimal. Auf einem offenen Parkplatz können Unwetter ein ungebremstes Fahrzeug in Gang setzen. Kommt der Wagen so ins Rollen, kann er selbst und andere Dinge beschädigt werden.

Fazit:

Es ist absolut notwendig, sein Fahrzeug immer vorschriftsgemäß zu sichern. Dazu gehört, dass beim Parken im öffentlichen Bereich die Handbremse angezogen werden muss. Zusätzlich wird beim Auto mit Schaltgetriebe ein Gang eingelegt. Bei einem Wagen mit Automatikgetriebe wird der Schalthebel auf P gestellt. Anschließend wird das Auto abgeschlossen. An Stellen, wo nur eine begrenzte Parkdauer erlaubt ist, muss ein Parkschein oder eine Parkscheibe gut sichtbar hinterlegt werden. Jetzt kann der Wagen mit gutem Gefühl verlassen werden.

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