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Was bedeutet generalüberholt? – Aufklärung & Beispiele

Was bedeutet generalüberholt

Ist ein Gerät generalüberholt, wurde es bereits genutzt. Ein Smartphone oder Laptop können mit diesem Begriff zum Kauf angeboten werden. Aber auch andere elektrische Geräte werden oft refurbished oder eben generalüberholt verkauft. Beide Begriffe beschreiben den gleichen Zustand. Das Produkt wurde bereits an einen Kunden verkauft. Entweder gefiel es diesem nicht oder es hatte einen Defekt. In jedem Fall hat er es während der Garantiezeit an den Hersteller oder Verkäufer zurückgeschickt. Dort wurde es in den Werkszustand zurückgesetzt. Gleichzeitig wurden eventuelle Mängel fachgerecht behoben. Damit ist das Gerät neuwertig, aber eben nicht mehr neu. Wer ein generalüberholtes Gerät kauft, erhält für gewöhnlich dieselbe Garantiezeit, die ein neues Objekt hat.

Vorteile:

Wird ein Gerät mit diesem Prädikat angeboten, ist es meist deutlich günstiger. Sämtliche Anwendungsbereiche wurden erneut getestet. Sollten dabei Fehler aufgetreten sein, wurden diese bereits behoben. Dadurch wird die Produktsicherheit sichergestellt. Die Qualität ist entsprechend hoch einzuschätzen. Anders als bei gebrauchten Objekten geben die Verkäufer auf generalüberholte Dinge eine einjährige oder längere Garantiezeit. Damit ist der Kauf sicher, denn Nutzende können die Funktionstüchtigkeit ausreichend lange testen. Der niedrigere Preis stellt einen zusätzlichen Anreiz an. Viele Menschen achten deshalb besonders auf generalüberholte Produkte, da durch den Wiederverkauf die Umwelt geschützt wird. Die verbauten Materialien werden so weiter genutzt. Die Umwelt wird durch die Herstellung jedes neuen Geräts deutlich stärker belastet. Alles, was weiter eingesetzt wird, muss nicht mühsam entsorgt werden. Die Ressourcen sind dadurch entlastet und geschont.

Nachteile:

Da diese Produkte schon genutzt wurden, erhält der Kunde oder die Kundin eine bereits geöffnete Verpackung. Zusätzlich können äußere Schäden an der Hülle der Geräte vorhanden sein. Garantiezeiten werden von Privatverkäufern keine gegeben. Daher ist die Sicherheit hier nicht vorhanden.

Schnäppchen:

Die Personen, die keinen Wert darauf legen, unberührte Objekte zu besitzen, erwerben bevorzugt generalüberholte Waren. Es können Küchengeräte oder andere Maschinen sein, deren Anschaffung ansonsten sehr viel Geld verschlingt. Durch die Preisnachlässe werden solche Produkte erschwinglich. Der Geldbeutel wird weniger belastet. Werden die Objekte von großen Händlern oder dem Hersteller gekauft, ist die Sicherheit der Garantie vorhanden. Manche Produkte wurden nur aus der Verpackung genommen und einmal angesehen. Da sie nicht gefielen, wurden sie wieder zurückgeschickt. Der Mangel liegt hier nur in der bereits geöffneten Verpackung. Die genauen angaben, weshalb das spezielle Produkt wieder zurückgegeben wurde, kann bei einigen Verkäufern erfragt werden.

Gebrauchte Artikel:

Im Gegensatz zu der Ware, die als generalüberholt bezeichnet wird, wurden gebrauchte Dinge über längere Zeit genutzt. Auch sie können zusätzlich generalüberholt worden sein. Dann ist die Qualität sicher höher, als wenn sie nur mit dem Prädikat „gebraucht“ veräußert werden. Trotzdem haben sie schon einen größeren Verschleiß. Die Mechanik wurde oft beansprucht. Entsprechend kürzer wird die zukünftige Lebenserwartung eines solchen Artikels sein. Auf gebrauchte Produkte gibt es kaum eine Gewährleistungszeit. Das bedeutet, dass die Dinge nach dem Prinzip „gekauft wie gesehen“ veräußert werden. Werden sie zugeschickt, ist der Preis oft schon vorher beglichen worden. Fallen bei dem Erhalt der gekauften Ware dann Probleme auf, kann das Geld von Privatverkäufern nicht mehr zurückgefordert werden. Damit ist der Kauf per Vorkasse von unbekannten Privathändlern die unsicherste Weise, gebrauchte Produkte zu erwerben.

Flohmärkte:

Auch hier werden oft elektrische oder elektronische Waren zum Kauf angeboten. Manchmal wird auch dort mit dem Wort „refurbished“ für die Objekte geworben. Die einzelnen Dinge können zwar direkt in die Hand genommen werden, elektrische Waren können aber nur selten ausprobiert werden. Batterien sind nur selten im Angebot vorhanden. Damit werden die Objekte nur nach ihrem äußeren Erscheinungsbild bewertet. Obwohl die Geräte und die verkaufende Person direkt gesehen werden, ist der Erwerb von elektrisch betriebenen Produkten ähnlich risikoreich wie im Onlinehandel mit Privatpersonen. Garantien sind immer ausgeschlossen. Eine Rückgabe ist damit nie möglich.

Fazit:

Wer auf der Suche nach günstigen Angeboten ist, kann bei dem Erwerb von Waren, die generalüberholt oder refurbished sind, ein gutes Geschäft machen. Wichtig ist immer, dass eine Garantiezeit angeboten wird. Nur dann ist es möglich, defekte Artikel zurückzugeben. Einige Fehler können dabei ausgeschlossen sein. Kleinere Mängel an der Hülle sind dann zum Beispiel kein Rückgabegrund mehr. Fehler, die vor dem Verkauf angekündigt wurden, schließen den Ersatz ebenfalls aus. Es ist also immer wichtig, die Verkaufsanzeige genau und kritisch zu lesen. Verschiedene Formulierungen können Hinweise auf versteckte Mängel sein. Sind elektronische Artikel generalüberholt, können sie den Wert der Neuware haben.

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